GDF Chartanalyse

Bezugnehmend auf die ESX50 Analyse wird heute GDF analysiert.

Die Aktie befindet sich zwar noch in einem mittelfristigen ABT, auf kürzere Sicht wurde jedoch der ABT gebrochen und befindet sich oberhalb der letzten Verlaufstiefs. Das Bollinger Band hat den Kurszuwachs vorerst gestoppt. Nach einem Rücksetzter könnte sich der mittelfristige Trend ändern. Zum einen wurde das letzte Tief nicht mehr durch den RSI bestätigt, zum anderen wurde übergeordnet das Ziel 15,71 aus der Fibonacci Extension erreicht. Interessant wird nun das Kursverhalten in den möglichen Abschwung hinein. Wird das Momentum wieder aufgenommen oder bildet sich Stärke. Auf jeden Fall sollte zeitnah beobachtet werden, um sich für eine Longposition zu wappnen.

Widerstand: ~21,13 | ~22,82

Unterstützung:  ~18,40 | ~ 16,60gdf_10-08-2012.png

EuroStoxx50 Chartanalyse

Langsam lohnt sich ein wieder Blick auf die Europäischen Aktienmärkte. Dort schickt sich der Index an einen langfristigen Boden zu bilden. Aktuell ist noch nicht mit dem Überwinden das ABT zu rechnen. Allerdings konnte der Index steigende Tiefs ausbilden. Das Sentiment für Euroland Aktien ist wieder deutlich bearish geworden und auch in den Portfolien dürften die Aktien untergewichtet sein. Somit liegen diese nicht im Fokus der Anleger und könnten antizyklisch interessant werden. Allerdings sollte mit verlängertem Horizont gedacht werden. Vorraussetzung für einen erfolgreichen Verlauf ist natürlich das die Eurozone nicht auseinanderbricht. Hierin liegt der Hebel und die Story. In der nächsten Zeit werden ein paar Aktien aus dem im ESX50 untersucht.

Widerstand:  ~2472 | ~ 2646

Unterstützung: ~ 2380 | ~ 2050

esx50_10-08-2012a.png

sentix_6mbear_10-08-2012.png

Thyssen Krupp Chartanalyse

Thyssen startet zum Wochenclose nochmals durch und erreicht das Ziel bei 16,70. Das Momentum zieht an. Dieses kann die Aktie durchaus bis zur Maximalkorrektur bei 18,75 tragen. Somit wäre dann auch die abwärts gerichtete Fork sowie der ABT gebrochen. Kurzfristig sollte jedoch ein Luftholen drin sein. Oberhalb von 13,30 bleibt die Annahme erhalten. Mittelfristig stehen die Chancen gut, dass sich ein tragfähiger Boden ausgebildet hat.

Widerstand: ~16,70 | 18,75

Unterstützung: ~13,36 |~11,98 | ~8,32

thyssen_10-08-2012.png

Bund Future Chartanalyse

Der Future befindet sich weiter im long Modus mit dem erfolgreichen Test der 124,22. So lange die Unterstützung hält kann mit einem Test der Korrekturfork gerechnet werden. Wird 143,76 überboten wird das übergeordnetet Ziel von 146,27 aktiviert. Intermarkttechnisch interessant dass BuFu und Dax an wichtigen Schlüsselmarken notieren und potentiell Trendumkehr möglich ist.

Widerstand ~ 143,76 | ~ 146,27

Unterstützung ~ 142,22| ~140,30

bund_10-08-2012.png

Dax Chartanalyse

Deutsche Aktien waren in dieser Woche weiter gefragt. Die 30 Größten notieren im Zielbereich bei 6900-7000. Dort treffen sie nun auf dicken Widerstand in Form der Abwärtstrendlinie seit 2011 und diversen Extensionen. Desweitern bilden sich Divergenzen zum Kursverlauf im RSI.  Somit dürfte es dem Dax schwer fallen, diese Marke zu knacken. Gelingt dies, ist das Hoch bei 7194 in Aussicht. Dies ist jedoch nicht das favorisierte Szenario. Ein Abprall bis 6700 erscheint eher möglich.

Widerstand:  6900-7000 |~ 7194

Unterstützung: ~6700 | ~ 6399

dax_10-08-2012w.png

dax_10-08-2012.png

Was haben Goldpreis und Zentralbank- Bilanzsumme miteinander gemein?

Sehr viel, wenn man sich die charttechnischen Zusammenhänge von Goldpreis und Zentralbankbilanzsumme ansieht. Professor Dr. Thorsten Polleit (Bild), Chefökonom der Degussa Goldhandel GmbH, hat diesen Zusammenhang in den beiden Charts der August-Ausgabe seines Newsletters sichtbar gemacht (siehe Anlage).Man nehme einmal an, es gebe zwei Güter A und B. Gut A wird immer stärker vermehrt, Gut B nicht. Was wird wohl passieren? Richtig: Gut B wird knapp relativ zu Gut A, es wird sich also verteuern, so Polleit einleitend. Genau das spiegle sich seit Jahren im steigenden Goldpreis wider: Die Zentralbanken weiteten die Papiergeldmengen immer weiter aus, und zwar weitaus stärker, als die Goldmenge anwachse; Gold werde immer knapper relativ zur Papiergeldmenge.

Polleit weiter: „Besonders gut lässt sich dieser Zusammenhang erkennen, wenn die Zentralbankbilanz dem Goldpreis gegenübergestellt wird. Das Anwachsen der US-Zentralbankbilanz – die ja das Ausweiten der (Basis)Geldmenge reflektiert – geht mit einem steigenden Goldpreis einher.“ Besonders augenscheinlich sei dieser Zusammenhang im Euroraum (siehe hierzu die zweite Graphik): Die anschwellende Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB), insbesondere seit Ende 2008, ging geradezu Hand in Hand mit einem steigenden Goldpreis in Euro gerechnet.

Auf seiner Sitzung am 2. August hat der EZB-Rat nun in Aussicht gestellt, noch mehr Basisgeld in Umlauf bringen zu wollen, und zwar durch den Kauf von Schuldpapieren strauchelnder Staaten; und vermutlich wird dazu auch gehören, dass marode Banken noch mehr billiges Geld erhalten, schreibt Polleit weiter.

Mit Blick auf das, was dies- und jenseits des Atlantiks geldpolitisch betrieben wird, spreche einiges für einen weiter steigenden Goldpreis – insbesondere in Euro gerechnet. Vor allem zwei Gründe seien hervorzuheben:

– Erstens: Die Signale der US-Zentralbank deuteten auf eine weitere Runde des Quantitative Easings hin, und das dürfte den Goldpreis in US-Dollar weiter anheben.

– Zweitens: Die gleiche Politik werde von der EZB verfolgt. Dabei werde jedoch die Ausweitung der EZB-Bilanz absehbar stärker ausfallen als die der Fed; denn die EZB werde sich immer stärker engagieren müssen bei der Refinanzierung des Euroraum-Bankenapparates, damit dieser nicht kollabiert. Schwillt die EZB-Bilanz jedoch stärker an als die der Fed, sollte das Abwertungsdruck auf den Euro-Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar ausüben.

Der Euro-Bankenapparat wies im Juni 2012 ein Gesamtvolumen in Höhe von 34.814 Milliarden Euro auf. Zum Vergleich: Die gesamte Bankbilanzsumme der US-Geschäftsbanken betrug „lediglich“ 13.039 Milliarden US-Dollar. Allein die ausstehenden Kapitalmarktverbindlichkeiten der Euroraum-Banken, die von den privaten Investoren kaum mehr nachgefragt werden, beliefen sich auf mehr als 6.500 Milliarden Euro; und ein Großteil dieser Schulden wird wohl bald von der EZB finanziert, schreibt Polleit weiter. Zum Vergleich: Die Kreditmarktschulden der US-Banken beliefen sich auf nur 1.583 Milliarden US-Dollar.

Man nehme nur einmal an, der EZB-Rat wollte die Liquiditätssituation der Euro-Geschäftsbanken verbessern, um sie wirksam gegen einen möglichen „Bank Run“ zu schützen. Dazu muss er ihnen zusätzliches Basisgeld bereitstellen. Derzeit betragen allein die Giroguthaben der Nichtbanken bei Euro-Banken etwa 4.000 Milliarden Euro. Die Euroraum-Banken verfügen bislang jedoch nur etwa über 1.100Milliarden Euro. Das „Deckungsverhältnis“ beträgt also lediglich 28 Prozent. Anders ausgedrückt: Banken können pro Euro, den die Kunden bei ihnen als Giroguthaben halten, nur 28 Euro Cent auszahlen.

Würde der EZB-Rat zum Beispiel eine 100 Prozent Deckung anstreben, müsste er den Banken weitere 2.900 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Wollte er eine 100 Prozent Deckung für Sichtguthaben sowie Depositen mit 3 monatlicher Kündigungsfrist angestrebten, wären sogar weitere 4.900 Milliarden Euro erforderlich.

Zieht man den bisher beobachtbaren Zusammenhang zwischen der monetären Basis im Euroraum und dem Euro-Goldpreis in Betracht, so legt (allein das) einen deutlich weiter steigenden Euro-Goldpreis nahe – nicht zuletzt auch wegen einer Abwertung des Euro-Wechselkurses, die aus der Geldmengenvermehrung resultieren sollte. „Die Papiergeldmengen werden also absehbar stärker anwachsen als die Goldproduktion zulegen wird. Vor allem in Euro gerechnet spricht das für einen weiter steigenden Goldpreis“, so Polleit abschließend.

fed-bilanzsumme_versus_goldpreis_in_us-dollar.jpg

ezb-bilanzsumme_versus_goldpreis_in_euro.jpg

Quelle : http://www.institutional-money.com

Gold Chartanalyse

Das Edelmetall pendelt weiterhin in der Range von 1550 bis 1626. Allerdings mit steigenden Tiefs. Die interne Trendline wurde jetzt auch gebrochen. Im Kontext der langfrisitgen Konsolidierungsbewegung sollte man mit einem Ausbruch nach oben rechnen. Dieser startet mit Kursen oberhalb von 1626.

Widerstand: ~1620 | ~ 1690 | ~ 1790

Unterstützung: ~1550 | ~1475

gold_01-08-2012.png

Metro Chartanalyse

Metro lief an das Tief bei 19,61. Der Zielbereich ist also abgearbeitet. Von dort aus gab es nun eine Erholung und die Aktien handelt bei 22,70. Die Chancen für ein Überwinden stehen nicht schlecht mit dem Rückenwind der vorhandenen Kerzenformation. Der Weg ist dann frei bis zum Ausbruchsniveau von 26,70. Unterhalb jener Marke ist der Abwärtstrend allerdings noch intakt.

Widerstand: ~22,67 | ~26,70

Unterstützung:  ~19,61

meo_01-08-2012.png