Jahresrückblick 2014

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende !

In allen Assetklassen waren große Kursbewegungen zu verzeichnen. Der Anleihenmarkt verzeichnete ein Negativ Rekord nach dem anderen, um schlussendlich bei einer Rendite von 0,57 % im Tief in den 10y Bunds zu markieren. Dabei zeigte der Trend kaum Anzeichen von Erholungen, geprägt durch den immer stärker werdenden Druck Anlagen zu tätigen. Ein Verlauf den keiner zu Jahresbeginn auf der Agenda stehen hatte.

Entwicklung_10YEUR_19-12-2014

Entwicklung_EUR-GOV_19-12-2014

Ein  nicht ganz so dramatisches Bild verzeichnet der US-Zinsmarkt. Die wirtschaftliche Erholung hat in 2014 an Fahrt aufgenommen und verspricht Zinserhöhungen in 2015 nach dem Ende des Anleihenaufkaufprogramms der FED.

Entwicklung_10YUSD_19-12-2014

Diese Entwicklung hat der Devisenmarkt frühzeitig antizipiert und entsprechend reagiert. Der USD ist stark gegangen und hat seit Jahresbeginn 11,3 % zugelegt. Auch in der anderen Währungspaaren wie z.B. jüngst der Rubel, der norwegischen Krone oder im Jahres Verlauf das aufwertende britische Pfund. Alles Bewegungen jenseits der 5 % Marke.

Währungen_YTD_2014

Auch in den Rohstoffmärkten, vor allem im Öl gab es eine trendstarke Abwärtsbewegung. Seit Jahresbeginn hat das schwarze Gold 43 % an Wert eingebüßt. Insgesamt verzeichnete der CRB Rohstoff Index zunächst eine Erholung zu Jahresbeginn um dann doch knappe 4 % tiefer zu stehen.

CRB_WTI_Comp_2014

Der Aktienmarkt zeigte sich ebenso von seiner volatilen Seite. Der DAX hat insgesamt über 6000 Punkte Wegstrecke hinter sich gebracht und dies allein nur mit den „großen Bewegungen“. Wieder einmal zeigt sich, dass „buy and hold“ Strategien in volatilen Zeiten nicht optimale Ergebnisse liefern und ein risiko- abgestimmter Investitionsansatz in meinen Augen sinnvoll ist.

Dax_Verlauf_2014

Insgesamt war das Jahr geprägt durch das Verhalten der Notenbanken. Teilweise wurden fundamentale Daten und wirtschaftliche Zusammenhänge durch nahezu unendliche Bereitstellung von Liquidität ausgehebelt. Ein Umstand der uns auch 2015 noch begleiten dürfte.