Der Dax zeigte nur eine kurze aber durchaus knackige Korrektur, ausgehend von der Medianline. Diese wurde jedoch direkt wieder mit höherem Momentum gekauft. Das Sentiment ist noch zu pessimistisch, als das die Bären wieder dauerhaft das Steuer übernehmen können. Die Markteilnehmer werden hierbei gezwungen entlang der wall of worry Positionen aufzubauen. Volatilitäten unter 30 Punkten geben systembasierten Handelsprogrammen zumindest hell grünes Licht und verstärken den Kaufdruck. Der Markt handelt nun an der Maximal-Korrektur und ist in einem massiven Widerstandsbündel. Es wird also spannend wie lange sich der Markt auf diesem Niveau halten kann. Durchaus vorstellbar, dass sich dies noch über einige Wochen hinweg zieht. Sowohl Optimisten als auch Pessimisten müssen zuerst in die Irre geführt werden und Ihre Positionierung aufgeben oder überdenken. Dann kann wieder eine trendstärkere Bewegung einsetzten. Meine Hypothese dabei lautet, dass die Tiefs nicht mehr getestet werden. Deutlich früher wird Kaufinteresse aufkommen, da große Investoren stark unter investiert und hohe Kassenpositionen haben. Ins Auge sticht hier die Zone um 10.000 Punkte. Untergeordnet sollte bereits bei 11K bis 11.236 eine erste Reaktion erfolgen. Der Blick nach oben darf natürlich auch nicht fehlen. In einer Übertreibungsphase könnte bei Kursen über 11.903 nochmals einem Anlauf bis 12.452 anstehen. Diese Szenario taxiere ich als eher unwahrscheinlich und korrespondiert als Restrisiko eines Baisseanlegers.

Widerstand:  ~ 11.622 |  ~ 11.903  | ~ 12.452

Unterstützung: ~ 11.236   | ~ 11.025   | ~ 10.725

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