Dax Chartanalyse

Im Dax bleibt der Widerstand bei ca.14.228 das Maß aller Dinge. Rückblickend konnterte der Index die vorherige schwarze Candle mit Bravur. Das anschließende Verhalten, bei dem die jeweiligen Wochenkurse nicht gehalten wurden, zeugt allerdings nicht von Stärke. Der Markt hat zwar weiterhin gute Chancen auf steigende Kurse. Allerdings sollte hierfür eher früher wie später eine weiße Kerze produziert werden, da sonst die Kurse abzurutschen drohen. Sollte das letzte untergeordnete Korrekturtief bei 13667 unterschritten werden (stopp für die letzte prozyklischen Idee), sehe ich die Unterstützung bei 13,460 gefährdet. Dies wiederum würde die Korrektur erweitern und Kurse um 13130 Punkten wahrscheinlich machen. Das Risiko für Fehltrades innerhalb der Handelsspanne 14228 und 13460 halte ich derzeit für hoch. Da ist weiterhin prozyklisches Verhalten auf der Oberseite und antizyklisches Verhalten auf der Unterseite sinnvoll. In der Zone um 13.000 Punkte erscheint der Markt jedoch weiterhin gut unterstützt.

Widerstand: ~ 14.228 | ~ 14.720

Unterstützung: ~ 13.512/460 | ~ 13.130/018 | ~ 12.739

 

Bund Rendite Chartanalyse

Die letzte Analyse ist schon ein paar Monate her und im Zinsmarkt hat sich seit dem einiges getan. Die Marke um -0,55 % wurde nachhaltig durchbrochen und der anschließende Zinsanstieg war dynamisch. Dabei hielten sich die Korrekturen in Grenzen und die Bollinger Bänder haben sich ordentlich geweitet. Erst mit dem Erreichen des letzten markten Tops aus dem Jahr 2020 und der 161% Fibonacci Extension bei ca. -20 BP konnte der Trend vorerst gestoppt werden. Eine mögliche Trendumkehr bahnt sich nun an. Die hohe intraday Volatitlität von bis zu 9 BP und der Rückfall unter die Unterstützungen bei -0,26 liefern hier erste Hinweise. Basisszenario ist ein Test der median line der Pitchfork bei ca. -38 BP. Dies ist auch ein Hochpunkt vom letzten August und wird vermutlich zunächst guten Halt bieten. Können die Renditen jedoch bereits kurzfristig wieder die -0,26% zurück erobern, ist ein nochmaliger squeeze wahrscheinlich und Zinsen um -0,14 % sind dann schnell erreichbar.

Widerstand: ~ -26 BP | ~ -20 BP | ~ -14 BP

Unterstützung: ~ -38 BP | ~ -43 BP | ~ -50 BP

Euro Chartanalyse

Der Euro konsolidiert seit 4 Wochen auf hohem Niveau. Die Marke um 1,206 wurde getriggert und die erste Unterstützung bei 1,194 auch erreicht, allerdings blieben weitere Verkäufe aus. Dies ist per se positiv für einen bullischen Verlauf zu werten. Das Zeitfenster für die Korrektur geht in der nächsten Woche zu und somit könnte balb eine neue Aufwärtsbewegung starten. Kurze Rücksetzter sind in diesem Szenario postiv zu interpretieren solange 1,188 nicht unterschritten werden. Prozyklisch entwicklen sich bei Kursen oberhalb von 1,213 kurzfristige Kaufsignale.

Widerstand: ~ 1,226 | ~ 1,240 | ~ 1,261

Unterstützung: ~ 1,203 | ~ 1,194 | ~ 1,188

 

Dax Chartanalyse

Der Dax hat das angesprochene Ziel von 14.228 aus der Analyse vom November nur knapp verfehlt. Die Bewegung ging schneller von Statten als erwartet und lässt Spekulationen auf weiteres Potential in 2021 zu. Kurzfristig war der Markt dann überkauft und hat mit der letzten Wochenkerze eine potentielle Korrektur eingeleitet. Die komplette vorherige Monatsperformance wurde egalisiert. Nun steht der Dax kurzfristig an einer wichtigen technischen Marke bei 13.460 Punkten. Die modifizierte pitchfork, das 23% Fibonacci Korrekturlevel und das letzte Verlaufshoch geben dem Dax zunächst noch Unterstützung. Erfolgt nun direkter Kaufdruck, der die schwarze Kerze wieder kontert, wäre dies ein sehr bullisches Signal. In diesem Szenario kann man dann prozyklisch mit einem potentiellen Kursziel von 14.702 Punkten agieren. Ein Abtauchen bis zur nächsten horizontalen Unterstützung bei 13.018 Punkten (einhergehend mit dem mittleren Bollinger Band) erscheint mir derzeit allerdings realistischer. Unter Chance/Risiko Gesichtspunkten für einen neuen trade jedoch zu schlecht. Taucht der Dax also tatsächlich in das graue Bollwerk ab, gilt es hier antizyklisch nach Umkehrsignalen Ausschau zu halten, um an der nächsten Aufwärtsbewegung zu partizipieren.

Widerstand:  ~ 14.228  | ~ 14.720

Unterstützung: ~ 13.460 |  ~ 13.018 | ~ 12.739 

Euro Chartanalyse

Der Euro erreichte nahezu das übergeordnet avisierte Ziel bei 1,24 und ging in eine Konsolidierung über. Diese begann mit dem Erreichen der untergeordneten Fibonacci Extension bei 1,226 in Kombination mit zwei shooting stars und einer schwarzen Kerze als Bestätigung. Ein schönes Beispiel für die Analyse von Kursbewegungen in unterschiedlichen time frames. Der Euro wird in eine weitere Korrektur eintreten, sobald die Marke von 1,206 unterschritten wird und dies kann sogar bis in der März andauern. Das vorliegende pattern hat eine gute Signalqualität. Auf der Oberseite gibt es noch die Möglichkeit zu einem direkten Anstieg bis 1,24. Dies ist aber nicht mein favorisierter Plan. In der technischen Analyse ist es wichtig Kursmuster zu interpretieren und daraus Szenarien abzuleiten. Dabei kommt nicht immer eine punkt genau Vorhersage zustande, weil es keine exakte Wissenschaft ist. Kurszonen mit potentiellen Kumulationspunkte zu erkennen und dort verstärkt das Kursverhalten zu analysieren ist ein Schlüssel um dieses tool richtig anzuwenden. Bricht also auch der Bereich um 1,188 kann die gesamte Bewegung als abgeschlossen gelten. Das ist per Stand heute noch zu früh und hat wenig Aussagkraft. Insgesamt taxiere ich die Chancen höher, dass sich die Aufwärtsbewegung nach dem Kursrücksetzer in die erste graue Zone fortsetzt. 

Widerstand:  ~ 1,226 |  ~ 1,240  |  ~ 1,261

Unterstützung: ~ 1,206  | ~ 1,194 | ~ 1,188 

 

Dax Chartanalyse

Der Dax stoppte die Abwärtsbewegung bereits an der ersten angesprochen Unterstützung bei 11.472 Punkten aus der letzten Analyse. Die Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau von long Positionen blieben somit begrenzt. Die vermuteten erhöhten Kursausschläge kamen jedoch voll zum tragen. Der Markt zeigte ein spektakulären turn around und konterte direkt in einer Woche die negative Ausgangslage. Mit dieser Kerzenkonstellation war klar, das die Kursziele auf der Unterseite nicht zu erreichen waren. Im Gegenteil. Mit der Rückeroberung von 12.452 hat sich das technische Bild deutlich aufgehellt. Die Verteidigung der Minimalkorrektur der gesamten Aufwärtsbewegung ist ein sehr positives Zeichen. Der Bruch der Pitchfork und die Ausweitung der Bollingerbänder lässt auf weitere Kursgewinne schließen.

Kurzfristig ist der Markt nun extrem überkauft und eine kurze Konsolidierung um 13460 Punkte ist durchaus möglich. Für gewöhnlich halten sich jedoch Gewinnmitnahmen in einer solchen Situation stark in Grenzen. Das Momentum treibt die Anleger in den Aktienmarkt, welche sich in der Korrektur nicht positionieren konnten oder auf tiefere Kurse gewartet haben. Die extreme Kursbewegung zeigt auch die große Erleichterung der Marktteilnehmer in Puncto Wahl und Impfstoff. Die Liquidität wird in den nächsten Monaten ihr Übriges tun. Mit Bruch der 13.460 dürfte der Markt endgültig in den Bullmode übergehen. Kurse bis 14.228 sollten in 2021 als Mindestziel erreichbar sein. Sicherlich nicht in einem Atemzug, aber die Tendenz ist meines Erachten klar vorgezeichnet. Sollte die Underperformance gegenüber USA zu Ende gehen und die Rotation zu Zyklikern und Valuetiteln anhalten, könnte die Bewegung bereits im Frühjahr vollzogen sein.

Widerstand: ~ 13.460 | ~ 13.789 | ~ 14.228

Unterstützung: ~ 13.018 | ~ 12.452 | ~ 11.472

Bund Rendite Chartanalyse

Die Rendite der 10 Jährigen Bundesanleihe hat in den letzten 4 Wochen noch die Marke von -0,67 % gesehen. Danach wurde die Luft für weitere Kurssteigerungen der Anleihen dünn. Wie vermutet drehte die Rendite dann auch nach oben und das sogar mit ordentlich Schwung. Die Strategie auf höherem Niveau bei ca. -50 BP wieder auf fallende Zinsen zu setzen, hat sich als richtig erwiesen. Es gab noch ein kleinen spike über das Niveau, aber das nur an einem Tag. In weiteren Verlauf setzte der Kaufdruck der Investoren bereits wieder ein und die Monsterkerze ist schon zu mehr als 50 % konsolidiert und somit neutralisiert. Die Rendite ist nun an einem spannenden Punkt angelangt. Denn sie ist wieder in die übergeordnete abwärts gerichtete Pitchfork eingetaucht und konnte bislang weder den horizontalen Widerstand bei -0,55 noch das mittlere Bollinger Band zurück erobern. Solange der Zustand so bleibt, sollten nochmals tiefere Ziele bis -0,65 % möglich sein. Die negativen Inflationsraten dürfte die Notenbank als Argument nutzten, um das Kaufprogramm zu erhöhen und somit kommt prinzipiell die Marke von -71 BP auch wieder auf die Agenda. Zumal in 2020 jeweils tiefere Hochpunkte zu verzeichnen waren.     

Widerstand: ~ -55 BP | ~ -50 BP | ~ -43 BP | ~ -38 BP

Unterstützung: ~ -65 BP | ~ -67 BP | ~ -71 BP

 

Euro Chartanalyse

Der Euro hat noch einen kleinen Dip nach unten vollzogen, aber das letzte Tief bei 1,161 nicht mehr unterschritten. Die Marken um 1,15 und 1,144 blieben unberührt. Mit den ersten Prognosen der US-Wahl drehte der Euro dann nach oben. Die Einschätzung für einen schwächeren Dollar haben sich somit bestätigt. Gerade mit der letzten langen weisen Wochenkerze, welche die Dochte der Vorwochen über handelt hat, ist der Verlauf positiv zu interpretieren. Die Aufwärtsbewegung sollte oberhalb von 1,182 intakt bleiben und das obere Bollinger Band in Kombination des letzten Hochpunkts dürfte nur kurzfristig Widerstand leisten. Die Devise wird vermutlich bald das erste Ziel von 1,21 testen können. Einer weiteren Bewegung in Richtung 1,24 steht unter charttechnischen Gesichtspunkten derzeit wenig entgegen.

Widerstand:  ~ 1,203 | ~ 1,210 | ~ 1,240

Unterstützung: ~ 1,182 | ~ 1,161 | ~ 1,150 | ~ 1,144

 

Dax Chartanalyse

Zunächst einmal ein Blick aufs große Bild. Die Bewegungen im Charttechnischen Sinne verblüffend harmonisch wie ich finde. Bereits in der Abwärtsbewegung im März sowie bei den steigenden Kursen bis in den August hin. Sowohl in der Dynamik als auch in der Geschwindigkeit so nicht vorherzusehen und auch einmalig. Aber trotzdem vernünftig zu interpretieren und zu handeln. Denn jede Unterstützung und auch Widerstand welche genommen wurde, hatte Momentum, es gab wenige Trendverletzungen und relevante Marken wurden vom Markt beachtet. Der größte Feind in so einem Markt sind zu enge Stopps, zu große Hebel und zu kurzfristiges Agieren. Das Beispiel im roten Kreis soll dies verdeutlichen. Zunächst zeigte der Markt ein paar Wochen zuvor im Juli ein shooting star, welcher auch in der weiteren Woche durch eine schwarze Kerze bestätigt wurde. Die anschließende Aufwärtsbewegung zäh mit kleinen Kerzenkörpern, welche bereits nachlassendes Kaufmomentum signalisierte. Dann der erste Fehlausbruch über das Hoch des shooting stars und 2 Wochen später, der gescheiterte Versuch die pitchfork zu überhandelt. Ab diesem Zeitpunkt war der Markt massiv angeschlagen. Die Psychologie der Markteilnehmer dann ex post auch schön zu entschlüsseln. Die Longpositionen welche die Wochen zuvor neu aufgebaut wurden, bergen nach so einer Rally natürlich ein hohes Risiko. Prozyklische Anleger sichern deshalb mit engen Stopps ab, was auch nachvollziehbar ist. Allerdings befindet sich der Markt dort bereits in einem potentiellen Biaswechsel. Er reichen nur ein paar schwache Tage, um eine Abwärtsdynamik zu entfalten. Dies geschah dann auch mit einer langen schwarzen Kerze. In dieser Phase konnten shortpositionen risikoarm mit einen weit definierten stopp (oberhalb von 13.460) aufgebaut werden. Denn Fehlausbrüche sind meines Erachtens die ertragreichsten, stabilsten sowie risikoärmsten Signale, die der Markt auf mittelfristige Sicht zu bieten hat. Die Kurse kommen in solchen Phasen oftmals nahe an das Niveau, wo die Fehl/ Umpositionierung entstanden sind. In dem Fall bis an die abwärts gerichtete rosa gestrichelte Pitchfork. Ab diesem Moment wurden massiv Positionen glatt gestellt um weitere Verlust zu vermeiden. Die nächsten zwei Kerzen zeigen dann das Ergebnis dieser Situation. Die Kurse fallen wie vermutet direkt bis zu nächsten übergeordneten Unterstützung bei 11.600 bzw. 11.472 der Minimalkorrektur der gesamten Aufwärtsbewegung. Hier und jetzt nun die ersten ernsthaften Versuche einer Stabilisierung und die Legitimation meinerseits longpositionen mit einem Zeithorizont größer 12 Monaten aufzubauen. Der Markt hat jedoch weiteres Abwärtspotential, welches sich die nächsten Wochen auftun könnte. Die nächste Unterstützung bei 11.216 Punkten sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in den nächsten 4 Wochen getestet werden. Bricht auch dieses Niveau bereits in der jetzigen Abwärtsbewegung kommt die Marke um 10.886 Punkten ins Visier. Ein Einbruch wie im letzten Ausverkauf halte ich zunächst für unrealistisch. Ein Test der median line der Pitchfork und Kurse um 10.446 Punkte würde ich eher mit einer zähen und längeren Abwärtsbewegung in Verbindung bringen wollen. Klar und vermutlich für jeden ersichtlich. Unterhalb von 12.452 Punkten bleibt der Markt short und anfällig für dynamische Kursverluste und hohe Wochenausschläge.    

Widerstand: ~ 12.452   |  ~ 12.965 | ~ 13.415

Unterstützung: ~ 11.472  |  ~ 11.216  |  ~ 10.886  |  ~ 10.446

 

 

Bund Rendite Chartanalyse

Die Annahme einer Trandingrange und somit einem erfolgreichen Test der Unterstützung bei -0,56 % ging so nicht auf. Die Zinsen fielen um fast 10 BP und mit einem Pullback an die gelbe horizontale Unterstützung wurde der Abwärtstrend seit September bestätigt. Die Rendite bewegt sich seit dem in der oberen Hälfte der pitchfork und dient und nun als Grundlage zur kurzfristigen Trendbestimmung. Mit der jetzigen „risk off“ Stimmung sollte eigentlich die median line der rosa gestrichelten pitchfork erreicht werden können, welche mit der 161 % Extension bei -0,67 % korrespondiert. Auch ein Abtaucher bis -70 BP ist denkbar und schnell erreichabr. Denn anderes als im letzten Abverkauf der Märkte im März/ April ist die Korrelation zum Aktienmarkt wieder stabiler. Schwächere Aktienkurse werden in safe haven Anlagen umgeschichtet. Ob diese Niveau dann dauerhaft zu rechtfertigen ist, bleibt dann mal zunächst dahin gestellt. Klar ist jedoch, dass die Markterwartung an die Notenbanken gestiegen ist, ein großes Maßnahmen-Paket zu präsentieren. Mit zunehmender Eskalation der humanitären Situation ist dies meines Erachtens auch außerhalb der regulären Sitzungen möglich. Die EZB ist gut beraten, eine Überraschung zu liefern. Nur mehr Geld in Form von Anleihenkäufe stützt lediglich die Spreads, aber nicht die Wirtschaft. In dieser Erwartung sollte das Potential steigender Zinsen begrenzt sein. Konkret: Alles unter -50 BP wird zum Positionsaufbau genutzt. Vermutlich wird die Begrenzung bei -55 BP schon zum Lackmustest für steigende Renditen. 

Widerstand: ~ -55 BP | ~ -50 BP |  ~ -43 BP | ~ -38 BP

Unterstützung:  ~ -65 BP  |   ~ -67 BP |  ~ -71 BP