Dax Chartanalyse

Seit der letzten Kommentierung hat der Dax deutlich zugelegt. Aus der Konsolidierung heraus, konnte sich der Aktienmarkt nach oben absetzt und sogar das Kursziel vom Herbst bei 14.720 bereits übertreffen. Der Kurs hat das Niveau von 13.667 nicht mehr unterschritten und die träge Konsolidierung wurde mit einer langen weißen Wochenkerze gebrochen. Auch im Tageschart auffällig viele weise Kerzen zu entdecken. Der Aktienmarkt ist nun wieder in die über kaufte Lage eingetreten. Diese kann sich jedoch noch etwas länger hin ziehen, da sich die Bollingerbänder weiten. Die obere Begrenzung der Pitchfork dient hierbei als Hilfestellung sowie der gelbe Trendkanal im Monatschart. Aus der Tagesbewegung heraus ist die Fibonacci Extension bei 14.720 abgehandelt und die nächst höhere Ebene auf Wochenbasis lässt Kurse von 15.647 und 15911 Punkten zu. Zuvor sollte jedoch eine Korrektur in Richtung auf das letzte Ausbruchsniveau bei 14.228 möglich sein. Auch hier kann man sich an der medianline der modifizierten Pitchfork orientierten. Diese geht mit dem 23% Korrekturlevel bei 14166 einher. Oberhalb des Bollwerks 13431 und 13.647 bleibt des Markt extrem bullisch und Kurse bis 15.227 sowie 15.647 sind sehr realistisch.

Widerstand: ~ 15.227 | ~ 15.647 | ~ 15911

Unterstützung: ~ 14.228 | ~ 13.647/431 | ~ 13.011

Bund Rendite Chartanalyse

Die Rendite hat das letzte Hoch wie vermutet bislang nicht mehr übertroffen. Auch der Bereich um -0,26 % hat sich als Widerstand etabliert. Die Zinsen sind somit bis -38 BP gefallen und haben die Erwartung einer Abwärtsbewegung erfüllt. Noch bevor die Rendite die untere Linie der pitchfork getestet hat, kam bereits wieder Verkaufsinteresse bei den Bundesanleihen auf. Der Anstieg durchaus dynamisch zu interpretieren direkt bis zum oberen Bollinger Band bei -0,26 %. Hier dürfte die Bewegung an Kraft verlieren. Zum einen charttechnisch am jüngsten Hoch in Kombination des aus 2020. Zum anderen durch die implizite Deckelung durch die EZB. Allerdings sollte man hier nicht mit einer genauen absoluten Maximalrendite rechnen, sondern mit hohen intraday Kursausschlägen und somit  mit Kerzen, die einen langen Docht haben. Insofern sollte man sich auf Renditen bis -0,20 % und im Extrem auch bis -0,14 % einstellen. Auf der Unterseite erscheint es zunächst realistisch, das die -38 BP als maßgebliche Unterstützung dient. Ein Seitwärtsbewegung zwischen -26 und -38 BP (wenn man Kursspitzen nicht einbezieht) scheint somit als gutes Basisszenario für die nächsten 4 Wochen.

Widerstand: ~ -26 BP | ~ -20 BP | ~ -14 BP

Unterstützung: ~ -38 BP | ~ -43 BP | ~ -50 BP

Euro Chartanalyse

Die letzte Euro Analyse war zu bullisch verfasst. Das Niveau um 1,188 hat nicht gehalten und somit nutzte die Devise die Gelegenheit nicht, sich nach oben abzusetzen. Der Kurs ist auf das Niveau von 1,169 gefallen. Hier verläuft die Minimal Korrektur der letzten Aufwärtsbewegung. Eine kurzfristige Stabilisierung in diesem Bereich ist möglich, da sich die Bollinger Bänder jedoch weiten, ist evtl. nur mit einer temporären Gegenbewegung zu rechnen und im Anschluss mit fallenden Kursen bis an das letzte Tief bei 1,159. Nach oben dürfte der Euro zunächst bis 1,194 begrenzt sein. Oberhalb dessen würde das Kursziel von 1,226 auf die Agenda kommen. 

Widerstand: ~ 1,182 | ~ 1,194 | ~ 1,226

Unterstützung: ~ 1,169 | ~ 1,159 | ~ 1,150

 

Dax Chartanalyse

Im Dax bleibt der Widerstand bei ca.14.228 das Maß aller Dinge. Rückblickend konnterte der Index die vorherige schwarze Candle mit Bravur. Das anschließende Verhalten, bei dem die jeweiligen Wochenkurse nicht gehalten wurden, zeugt allerdings nicht von Stärke. Der Markt hat zwar weiterhin gute Chancen auf steigende Kurse. Allerdings sollte hierfür eher früher wie später eine weiße Kerze produziert werden, da sonst die Kurse abzurutschen drohen. Sollte das letzte untergeordnete Korrekturtief bei 13667 unterschritten werden (stopp für die letzte prozyklischen Idee), sehe ich die Unterstützung bei 13,460 gefährdet. Dies wiederum würde die Korrektur erweitern und Kurse um 13130 Punkten wahrscheinlich machen. Das Risiko für Fehltrades innerhalb der Handelsspanne 14228 und 13460 halte ich derzeit für hoch. Da ist weiterhin prozyklisches Verhalten auf der Oberseite und antizyklisches Verhalten auf der Unterseite sinnvoll. In der Zone um 13.000 Punkte erscheint der Markt jedoch weiterhin gut unterstützt.

Widerstand: ~ 14.228 | ~ 14.720

Unterstützung: ~ 13.512/460 | ~ 13.130/018 | ~ 12.739

 

Bund Rendite Chartanalyse

Die letzte Analyse ist schon ein paar Monate her und im Zinsmarkt hat sich seit dem einiges getan. Die Marke um -0,55 % wurde nachhaltig durchbrochen und der anschließende Zinsanstieg war dynamisch. Dabei hielten sich die Korrekturen in Grenzen und die Bollinger Bänder haben sich ordentlich geweitet. Erst mit dem Erreichen des letzten markten Tops aus dem Jahr 2020 und der 161% Fibonacci Extension bei ca. -20 BP konnte der Trend vorerst gestoppt werden. Eine mögliche Trendumkehr bahnt sich nun an. Die hohe intraday Volatitlität von bis zu 9 BP und der Rückfall unter die Unterstützungen bei -0,26 liefern hier erste Hinweise. Basisszenario ist ein Test der median line der Pitchfork bei ca. -38 BP. Dies ist auch ein Hochpunkt vom letzten August und wird vermutlich zunächst guten Halt bieten. Können die Renditen jedoch bereits kurzfristig wieder die -0,26% zurück erobern, ist ein nochmaliger squeeze wahrscheinlich und Zinsen um -0,14 % sind dann schnell erreichbar.

Widerstand: ~ -26 BP | ~ -20 BP | ~ -14 BP

Unterstützung: ~ -38 BP | ~ -43 BP | ~ -50 BP

Euro Chartanalyse

Der Euro konsolidiert seit 4 Wochen auf hohem Niveau. Die Marke um 1,206 wurde getriggert und die erste Unterstützung bei 1,194 auch erreicht, allerdings blieben weitere Verkäufe aus. Dies ist per se positiv für einen bullischen Verlauf zu werten. Das Zeitfenster für die Korrektur geht in der nächsten Woche zu und somit könnte balb eine neue Aufwärtsbewegung starten. Kurze Rücksetzter sind in diesem Szenario postiv zu interpretieren solange 1,188 nicht unterschritten werden. Prozyklisch entwicklen sich bei Kursen oberhalb von 1,213 kurzfristige Kaufsignale.

Widerstand: ~ 1,226 | ~ 1,240 | ~ 1,261

Unterstützung: ~ 1,203 | ~ 1,194 | ~ 1,188

 

Dax Chartanalyse

Der Dax hat das angesprochene Ziel von 14.228 aus der Analyse vom November nur knapp verfehlt. Die Bewegung ging schneller von Statten als erwartet und lässt Spekulationen auf weiteres Potential in 2021 zu. Kurzfristig war der Markt dann überkauft und hat mit der letzten Wochenkerze eine potentielle Korrektur eingeleitet. Die komplette vorherige Monatsperformance wurde egalisiert. Nun steht der Dax kurzfristig an einer wichtigen technischen Marke bei 13.460 Punkten. Die modifizierte pitchfork, das 23% Fibonacci Korrekturlevel und das letzte Verlaufshoch geben dem Dax zunächst noch Unterstützung. Erfolgt nun direkter Kaufdruck, der die schwarze Kerze wieder kontert, wäre dies ein sehr bullisches Signal. In diesem Szenario kann man dann prozyklisch mit einem potentiellen Kursziel von 14.702 Punkten agieren. Ein Abtauchen bis zur nächsten horizontalen Unterstützung bei 13.018 Punkten (einhergehend mit dem mittleren Bollinger Band) erscheint mir derzeit allerdings realistischer. Unter Chance/Risiko Gesichtspunkten für einen neuen trade jedoch zu schlecht. Taucht der Dax also tatsächlich in das graue Bollwerk ab, gilt es hier antizyklisch nach Umkehrsignalen Ausschau zu halten, um an der nächsten Aufwärtsbewegung zu partizipieren.

Widerstand:  ~ 14.228  | ~ 14.720

Unterstützung: ~ 13.460 |  ~ 13.018 | ~ 12.739 

Euro Chartanalyse

Der Euro erreichte nahezu das übergeordnet avisierte Ziel bei 1,24 und ging in eine Konsolidierung über. Diese begann mit dem Erreichen der untergeordneten Fibonacci Extension bei 1,226 in Kombination mit zwei shooting stars und einer schwarzen Kerze als Bestätigung. Ein schönes Beispiel für die Analyse von Kursbewegungen in unterschiedlichen time frames. Der Euro wird in eine weitere Korrektur eintreten, sobald die Marke von 1,206 unterschritten wird und dies kann sogar bis in der März andauern. Das vorliegende pattern hat eine gute Signalqualität. Auf der Oberseite gibt es noch die Möglichkeit zu einem direkten Anstieg bis 1,24. Dies ist aber nicht mein favorisierter Plan. In der technischen Analyse ist es wichtig Kursmuster zu interpretieren und daraus Szenarien abzuleiten. Dabei kommt nicht immer eine punkt genau Vorhersage zustande, weil es keine exakte Wissenschaft ist. Kurszonen mit potentiellen Kumulationspunkte zu erkennen und dort verstärkt das Kursverhalten zu analysieren ist ein Schlüssel um dieses tool richtig anzuwenden. Bricht also auch der Bereich um 1,188 kann die gesamte Bewegung als abgeschlossen gelten. Das ist per Stand heute noch zu früh und hat wenig Aussagkraft. Insgesamt taxiere ich die Chancen höher, dass sich die Aufwärtsbewegung nach dem Kursrücksetzer in die erste graue Zone fortsetzt. 

Widerstand:  ~ 1,226 |  ~ 1,240  |  ~ 1,261

Unterstützung: ~ 1,206  | ~ 1,194 | ~ 1,188 

 

Dax Chartanalyse

Der Dax stoppte die Abwärtsbewegung bereits an der ersten angesprochen Unterstützung bei 11.472 Punkten aus der letzten Analyse. Die Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau von long Positionen blieben somit begrenzt. Die vermuteten erhöhten Kursausschläge kamen jedoch voll zum tragen. Der Markt zeigte ein spektakulären turn around und konterte direkt in einer Woche die negative Ausgangslage. Mit dieser Kerzenkonstellation war klar, das die Kursziele auf der Unterseite nicht zu erreichen waren. Im Gegenteil. Mit der Rückeroberung von 12.452 hat sich das technische Bild deutlich aufgehellt. Die Verteidigung der Minimalkorrektur der gesamten Aufwärtsbewegung ist ein sehr positives Zeichen. Der Bruch der Pitchfork und die Ausweitung der Bollingerbänder lässt auf weitere Kursgewinne schließen.

Kurzfristig ist der Markt nun extrem überkauft und eine kurze Konsolidierung um 13460 Punkte ist durchaus möglich. Für gewöhnlich halten sich jedoch Gewinnmitnahmen in einer solchen Situation stark in Grenzen. Das Momentum treibt die Anleger in den Aktienmarkt, welche sich in der Korrektur nicht positionieren konnten oder auf tiefere Kurse gewartet haben. Die extreme Kursbewegung zeigt auch die große Erleichterung der Marktteilnehmer in Puncto Wahl und Impfstoff. Die Liquidität wird in den nächsten Monaten ihr Übriges tun. Mit Bruch der 13.460 dürfte der Markt endgültig in den Bullmode übergehen. Kurse bis 14.228 sollten in 2021 als Mindestziel erreichbar sein. Sicherlich nicht in einem Atemzug, aber die Tendenz ist meines Erachten klar vorgezeichnet. Sollte die Underperformance gegenüber USA zu Ende gehen und die Rotation zu Zyklikern und Valuetiteln anhalten, könnte die Bewegung bereits im Frühjahr vollzogen sein.

Widerstand: ~ 13.460 | ~ 13.789 | ~ 14.228

Unterstützung: ~ 13.018 | ~ 12.452 | ~ 11.472

Bund Rendite Chartanalyse

Die Rendite der 10 Jährigen Bundesanleihe hat in den letzten 4 Wochen noch die Marke von -0,67 % gesehen. Danach wurde die Luft für weitere Kurssteigerungen der Anleihen dünn. Wie vermutet drehte die Rendite dann auch nach oben und das sogar mit ordentlich Schwung. Die Strategie auf höherem Niveau bei ca. -50 BP wieder auf fallende Zinsen zu setzen, hat sich als richtig erwiesen. Es gab noch ein kleinen spike über das Niveau, aber das nur an einem Tag. In weiteren Verlauf setzte der Kaufdruck der Investoren bereits wieder ein und die Monsterkerze ist schon zu mehr als 50 % konsolidiert und somit neutralisiert. Die Rendite ist nun an einem spannenden Punkt angelangt. Denn sie ist wieder in die übergeordnete abwärts gerichtete Pitchfork eingetaucht und konnte bislang weder den horizontalen Widerstand bei -0,55 noch das mittlere Bollinger Band zurück erobern. Solange der Zustand so bleibt, sollten nochmals tiefere Ziele bis -0,65 % möglich sein. Die negativen Inflationsraten dürfte die Notenbank als Argument nutzten, um das Kaufprogramm zu erhöhen und somit kommt prinzipiell die Marke von -71 BP auch wieder auf die Agenda. Zumal in 2020 jeweils tiefere Hochpunkte zu verzeichnen waren.     

Widerstand: ~ -55 BP | ~ -50 BP | ~ -43 BP | ~ -38 BP

Unterstützung: ~ -65 BP | ~ -67 BP | ~ -71 BP