Dax Chartanalyse

Der Dax zeigte keine Anzeichen von Schwäche und stieg fast bis zum Kursziel bei 15.647. Die obere Begrenzung der Pitchfork bremste die Kurse letztlich aus und das lokale Hoch liegt nun bei 15.501 Punkten. Im Ergebnis liegt eine enge Handelsspanne in den letzten 4 Wochen vor. Zunächst zeigt sich also nur eine Konsolidierung auf hohem Niveau. Diese kann sich weiter entfalten, sollte das letzte Wochentief bei 15.071 fallen. Die Bollinger Bänder sind wieder extrem eng, was auf einen baldigen Vola Impuls hindeutet. Nach dem guten Lauf der Aktienmärkte wäre ein Abtauchen in Richtung 14.700 Punkten überfällig. Doch der Markt liebt es Schmerzgrenzen zu testen. Bei einem nochmaligen Test der oberen Bollinger-Bändern, könnte sich eine antizyklische short Chance ergeben. Insofern bietet es sich an, die Tageskerzen in der nahen Zukunft genau zu beobachten.

Widerstand:  ~ 15.501 |  ~ 15.647 | ~ 15911

Unterstützung: ~ 15.155 | ~ 15.071 | ~ 14.700 | ~ 14.444

Dax Chartanalyse

Seit der letzten Kommentierung hat der Dax deutlich zugelegt. Aus der Konsolidierung heraus, konnte sich der Aktienmarkt nach oben absetzt und sogar das Kursziel vom Herbst bei 14.720 bereits übertreffen. Der Kurs hat das Niveau von 13.667 nicht mehr unterschritten und die träge Konsolidierung wurde mit einer langen weißen Wochenkerze gebrochen. Auch im Tageschart auffällig viele weise Kerzen zu entdecken. Der Aktienmarkt ist nun wieder in die über kaufte Lage eingetreten. Diese kann sich jedoch noch etwas länger hin ziehen, da sich die Bollingerbänder weiten. Die obere Begrenzung der Pitchfork dient hierbei als Hilfestellung sowie der gelbe Trendkanal im Monatschart. Aus der Tagesbewegung heraus ist die Fibonacci Extension bei 14.720 abgehandelt und die nächst höhere Ebene auf Wochenbasis lässt Kurse von 15.647 und 15911 Punkten zu. Zuvor sollte jedoch eine Korrektur in Richtung auf das letzte Ausbruchsniveau bei 14.228 möglich sein. Auch hier kann man sich an der medianline der modifizierten Pitchfork orientierten. Diese geht mit dem 23% Korrekturlevel bei 14166 einher. Oberhalb des Bollwerks 13431 und 13.647 bleibt des Markt extrem bullisch und Kurse bis 15.227 sowie 15.647 sind sehr realistisch.

Widerstand: ~ 15.227 | ~ 15.647 | ~ 15911

Unterstützung: ~ 14.228 | ~ 13.647/431 | ~ 13.011

Dax Chartanalyse

Im Dax bleibt der Widerstand bei ca.14.228 das Maß aller Dinge. Rückblickend konnterte der Index die vorherige schwarze Candle mit Bravur. Das anschließende Verhalten, bei dem die jeweiligen Wochenkurse nicht gehalten wurden, zeugt allerdings nicht von Stärke. Der Markt hat zwar weiterhin gute Chancen auf steigende Kurse. Allerdings sollte hierfür eher früher wie später eine weiße Kerze produziert werden, da sonst die Kurse abzurutschen drohen. Sollte das letzte untergeordnete Korrekturtief bei 13667 unterschritten werden (stopp für die letzte prozyklischen Idee), sehe ich die Unterstützung bei 13,460 gefährdet. Dies wiederum würde die Korrektur erweitern und Kurse um 13130 Punkten wahrscheinlich machen. Das Risiko für Fehltrades innerhalb der Handelsspanne 14228 und 13460 halte ich derzeit für hoch. Da ist weiterhin prozyklisches Verhalten auf der Oberseite und antizyklisches Verhalten auf der Unterseite sinnvoll. In der Zone um 13.000 Punkte erscheint der Markt jedoch weiterhin gut unterstützt.

Widerstand: ~ 14.228 | ~ 14.720

Unterstützung: ~ 13.512/460 | ~ 13.130/018 | ~ 12.739

 

Dax Chartanalyse

Der Dax hat das angesprochene Ziel von 14.228 aus der Analyse vom November nur knapp verfehlt. Die Bewegung ging schneller von Statten als erwartet und lässt Spekulationen auf weiteres Potential in 2021 zu. Kurzfristig war der Markt dann überkauft und hat mit der letzten Wochenkerze eine potentielle Korrektur eingeleitet. Die komplette vorherige Monatsperformance wurde egalisiert. Nun steht der Dax kurzfristig an einer wichtigen technischen Marke bei 13.460 Punkten. Die modifizierte pitchfork, das 23% Fibonacci Korrekturlevel und das letzte Verlaufshoch geben dem Dax zunächst noch Unterstützung. Erfolgt nun direkter Kaufdruck, der die schwarze Kerze wieder kontert, wäre dies ein sehr bullisches Signal. In diesem Szenario kann man dann prozyklisch mit einem potentiellen Kursziel von 14.702 Punkten agieren. Ein Abtauchen bis zur nächsten horizontalen Unterstützung bei 13.018 Punkten (einhergehend mit dem mittleren Bollinger Band) erscheint mir derzeit allerdings realistischer. Unter Chance/Risiko Gesichtspunkten für einen neuen trade jedoch zu schlecht. Taucht der Dax also tatsächlich in das graue Bollwerk ab, gilt es hier antizyklisch nach Umkehrsignalen Ausschau zu halten, um an der nächsten Aufwärtsbewegung zu partizipieren.

Widerstand:  ~ 14.228  | ~ 14.720

Unterstützung: ~ 13.460 |  ~ 13.018 | ~ 12.739 

Dax Chartanalyse

Der Dax stoppte die Abwärtsbewegung bereits an der ersten angesprochen Unterstützung bei 11.472 Punkten aus der letzten Analyse. Die Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau von long Positionen blieben somit begrenzt. Die vermuteten erhöhten Kursausschläge kamen jedoch voll zum tragen. Der Markt zeigte ein spektakulären turn around und konterte direkt in einer Woche die negative Ausgangslage. Mit dieser Kerzenkonstellation war klar, das die Kursziele auf der Unterseite nicht zu erreichen waren. Im Gegenteil. Mit der Rückeroberung von 12.452 hat sich das technische Bild deutlich aufgehellt. Die Verteidigung der Minimalkorrektur der gesamten Aufwärtsbewegung ist ein sehr positives Zeichen. Der Bruch der Pitchfork und die Ausweitung der Bollingerbänder lässt auf weitere Kursgewinne schließen.

Kurzfristig ist der Markt nun extrem überkauft und eine kurze Konsolidierung um 13460 Punkte ist durchaus möglich. Für gewöhnlich halten sich jedoch Gewinnmitnahmen in einer solchen Situation stark in Grenzen. Das Momentum treibt die Anleger in den Aktienmarkt, welche sich in der Korrektur nicht positionieren konnten oder auf tiefere Kurse gewartet haben. Die extreme Kursbewegung zeigt auch die große Erleichterung der Marktteilnehmer in Puncto Wahl und Impfstoff. Die Liquidität wird in den nächsten Monaten ihr Übriges tun. Mit Bruch der 13.460 dürfte der Markt endgültig in den Bullmode übergehen. Kurse bis 14.228 sollten in 2021 als Mindestziel erreichbar sein. Sicherlich nicht in einem Atemzug, aber die Tendenz ist meines Erachten klar vorgezeichnet. Sollte die Underperformance gegenüber USA zu Ende gehen und die Rotation zu Zyklikern und Valuetiteln anhalten, könnte die Bewegung bereits im Frühjahr vollzogen sein.

Widerstand: ~ 13.460 | ~ 13.789 | ~ 14.228

Unterstützung: ~ 13.018 | ~ 12.452 | ~ 11.472

Dax Chartanalyse

Zunächst einmal ein Blick aufs große Bild. Die Bewegungen im Charttechnischen Sinne verblüffend harmonisch wie ich finde. Bereits in der Abwärtsbewegung im März sowie bei den steigenden Kursen bis in den August hin. Sowohl in der Dynamik als auch in der Geschwindigkeit so nicht vorherzusehen und auch einmalig. Aber trotzdem vernünftig zu interpretieren und zu handeln. Denn jede Unterstützung und auch Widerstand welche genommen wurde, hatte Momentum, es gab wenige Trendverletzungen und relevante Marken wurden vom Markt beachtet. Der größte Feind in so einem Markt sind zu enge Stopps, zu große Hebel und zu kurzfristiges Agieren. Das Beispiel im roten Kreis soll dies verdeutlichen. Zunächst zeigte der Markt ein paar Wochen zuvor im Juli ein shooting star, welcher auch in der weiteren Woche durch eine schwarze Kerze bestätigt wurde. Die anschließende Aufwärtsbewegung zäh mit kleinen Kerzenkörpern, welche bereits nachlassendes Kaufmomentum signalisierte. Dann der erste Fehlausbruch über das Hoch des shooting stars und 2 Wochen später, der gescheiterte Versuch die pitchfork zu überhandelt. Ab diesem Zeitpunkt war der Markt massiv angeschlagen. Die Psychologie der Markteilnehmer dann ex post auch schön zu entschlüsseln. Die Longpositionen welche die Wochen zuvor neu aufgebaut wurden, bergen nach so einer Rally natürlich ein hohes Risiko. Prozyklische Anleger sichern deshalb mit engen Stopps ab, was auch nachvollziehbar ist. Allerdings befindet sich der Markt dort bereits in einem potentiellen Biaswechsel. Er reichen nur ein paar schwache Tage, um eine Abwärtsdynamik zu entfalten. Dies geschah dann auch mit einer langen schwarzen Kerze. In dieser Phase konnten shortpositionen risikoarm mit einen weit definierten stopp (oberhalb von 13.460) aufgebaut werden. Denn Fehlausbrüche sind meines Erachtens die ertragreichsten, stabilsten sowie risikoärmsten Signale, die der Markt auf mittelfristige Sicht zu bieten hat. Die Kurse kommen in solchen Phasen oftmals nahe an das Niveau, wo die Fehl/ Umpositionierung entstanden sind. In dem Fall bis an die abwärts gerichtete rosa gestrichelte Pitchfork. Ab diesem Moment wurden massiv Positionen glatt gestellt um weitere Verlust zu vermeiden. Die nächsten zwei Kerzen zeigen dann das Ergebnis dieser Situation. Die Kurse fallen wie vermutet direkt bis zu nächsten übergeordneten Unterstützung bei 11.600 bzw. 11.472 der Minimalkorrektur der gesamten Aufwärtsbewegung. Hier und jetzt nun die ersten ernsthaften Versuche einer Stabilisierung und die Legitimation meinerseits longpositionen mit einem Zeithorizont größer 12 Monaten aufzubauen. Der Markt hat jedoch weiteres Abwärtspotential, welches sich die nächsten Wochen auftun könnte. Die nächste Unterstützung bei 11.216 Punkten sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in den nächsten 4 Wochen getestet werden. Bricht auch dieses Niveau bereits in der jetzigen Abwärtsbewegung kommt die Marke um 10.886 Punkten ins Visier. Ein Einbruch wie im letzten Ausverkauf halte ich zunächst für unrealistisch. Ein Test der median line der Pitchfork und Kurse um 10.446 Punkte würde ich eher mit einer zähen und längeren Abwärtsbewegung in Verbindung bringen wollen. Klar und vermutlich für jeden ersichtlich. Unterhalb von 12.452 Punkten bleibt der Markt short und anfällig für dynamische Kursverluste und hohe Wochenausschläge.    

Widerstand: ~ 12.452   |  ~ 12.965 | ~ 13.415

Unterstützung: ~ 11.472  |  ~ 11.216  |  ~ 10.886  |  ~ 10.446

 

 

Dax Chartanalyse

Der Dax fiel unter die Marke von 12965 und im direkten Anschluss bis auf die Unterstützung von 12340 im Tief. Die maßgebliche Unterstützung von 12452 konnte jedoch auf Tages- als auch Wochenbasis verteidigt werden. Insofern war die prozyklische Idee aus der letzten Kommentierung goldrichtig. Die Erholung in dieser Woche mit einem gap up reiht sich in die Bewegung aus der vorherigen Woche mit einem gap down ein. Dies zeigt ganz klar, dass der Markt stark von Momentum- und Computerbasierten System dominiert wird, welche im Zweifel bereits in einer Wochen die vollen Bewegungen zur jeweiligen Unterstützung bzw Widerstand abhandeln. Eine Positionierung auf mittelfristiger Sicht und weniger die Analyse auf Tagesbasis ist hier meines Erachten sinnvoll und die bessere Wahl. Ich bin weiterhin der Überzeugung, dass der Mark anfällig für eine größere Korrektur ist. Die laufende Bewegung zeugt auch nicht von Stärke. Insofern könnten Kurse unter 12.452 Dynamik entfalten und Kurse von 11.600 Punkte mit sich bringen. Erst Notierungen über 13.000 negieren das kurzfristig bärische Bild und ein richtiger Befreiungsschlag ist erst oberhalb von 13.415 zu erwarten. Die nächsten Wochen werden sehr spannend in Bezug auf die US Wahl. Es wäre nicht überraschend wenn sich Kursbewegungen von über 1000 Punkten in beide Richtungen abzeichnen würden. Die bevorzugte Tendenz ist für mich klar auf fallende Kurse ausgerichtet, da hier regelmäßig das höhere Momentum seit dem Tief stattfindet.

Widerstand: ~ 12.965 | ~ 13.415 | ~ 13.726

Unterstützung: ~ 12.452 | ~ 12.370 | ~ 11.903

 

Dax Chartanalyse

Der Dax konnte nochmals zulegen und stieg bis 13.245 Punkten. Die vorsichtige Haltung hat sich bislang noch nicht ausgezahlt. Allerdings muss dem deutschen Leitindex klar relative Schwäche gegenüber anderen Indices attestiert werden. Zum einen in absoluten Zuwächsen, welche immer noch unter dem Allzeithoch liegen. Und zu anderen, dass ein Abwärtstrend mit tieferen Hochs vorliegt. Die upper line der Pitchfork begrenzt den laufenden Impuls. Auch die Kerze von letzter Woche zeigt Abgabebereitschaft auf diesem Niveau. Die Candelformation von Ende Juli ist per saldo auch noch aktiv, da erst mit Überschreiten von 13.313 diese negiert wird. Soweit zum bärischen Blick auf den Dax. Positiv hervorzuheben ist, dass jegliche schwache Wochenresultate direkt wieder gekontert wurden. Gezogen wird der Dax ganz klar über die Vorgaben in Amerika, welche für sich allein ein überzeugendes Bild abgeben. Die vagabundierende Liquidität darf nicht unterschätzt werden. Doch Geld ist wie ein scheues Reh. Das kann in Windeseile davon springen. Ich habe derzeit keine direkten Anzeichen, dass sich eine negative Entwicklung abzeichnet. Insofern ist eine prozyklische Strategie evtl von Vorteil. Oberhalb von 13.531 Punkte könnte der Dax seine Lücke zu USA  schliessen. Nach unten sind Kurse unter 12.965 erste Anzeichen einer Konsolidierung. Bricht der Bereich um 12.452 liegt eine Topbildung mit deutlich tieferen Zielen vor  Ich bin gespannt, wie viel Benzin der Dax noch im Tank hat, bevor die nächste Abwärtsbewegung startet. Denn eines sollte sich jeder Anleger bewusst machen, in jedem Trend gibt es immer wieder deutliche Korrekturen. Diese sind meines Erachten seit dem Tief noch nicht wirklich vorgekommen.

Widerstand: ~ 13.245 | ~ 13.313 | ~ 13.531

Unterstützung: ~ 12.965  | ~ 12.452  | ~ 12.370 | ~ 11.903

Dax Chartanalyse

Der Dax zeigte sich weiter von seiner ganz starken Seite. Das Hoch wurde nochmals überboten und die Zone der oberen Begrenzung der Pitchfork wurde angehandelt. In Zahlen 13313 Punkte , was dem gapclose aus der initialen Abwärtsbewegung entspricht. Dort zeigten sich dann jedoch erste Abschwächungen im Tageschart in Form eines shooting stars am oberen Bollingerband. Weitere schwarze short days und schließlich das gap down initiierten die laufende Abwärtsbewegung. Gleiches gilt im Wochenchart. Mit der heutigen Woche hat sich ein stark negatives Kerzensignal ausgebildet. Ein evening star mit Schlusskuren jeweils unterhalb der Widerstandszone um 12965. Die heutige Erholungsbewegung von der bereits erreichten ersten Unterstützung bei 12.370 ist zunächst technisch nachvollziehbar. Ein zweiter erfolgloser Test könnte dann jedoch deutlich mehr negatives Momentum auslösen, denn bislang könnte man den Verlauf positiv als untergeordnete Konsolidierung interpretieren. In diesem Szenario müssten die Käufer schnell und deutlich den Konter fahren. Ansonsten droht des Ende der gesamten Aufwärtsbewegung mit dem Mindestziel von 11903 Punkten und sehr wahrscheinlichen 11600 Punkten. Da mein Fahrplan in Bezug auf die Aktienmärkte in der jüngsten Vergangenheit schnell überholt wurde, macht ein zu weites und lautes Vordenken derzeit keinen Sinn und eine laufende und zeitnahe Einschätzung erforderlich. Die Vola ist derzeit zu hoch für eine präzise monatliche Kommentierung. Im Ergebnis schätze ich die Chance höher, dass wir 11.600 Punkte sehen als nochmals die Höchststände von 13.313. Vom jetzigen Stand bei 12500 übrigens ziemlich genau das gleiche Kurspotential je Richtung.

Widerstand:    ~ 12.965 | ~ 13.313 | ~ 13.531

Unterstützung:  ~ 12.452 | ~ 12.370 | ~ 11.903 | ~ 11.679

Dax Chartanalyse

Der Investitionsdruck der institutionellen Anleger ist weiterhin extrem hoch und entsprechend kurz aber heftig fallen die Korrekturen bislang aus. Der Markt konnte die Median Line der Pitchfork überwinden und zeigte eine Beschleunigung der Aufwärtsbewegung ab 11.903 Punkten, welche sogar das Niveau um 12.452 Punkte übertreffen konnte. Das Hoch in dieser Bewegung liegt bei 12913 Punkten und entspricht ungefähr der Länge des ersten Teilimpulses seit dem Tief im März. Der Bereich korrespondiert auch mit dem Start der dynamischen Abwärtsbewegung ausgehend von der unteren Begrenzung der Handelszone um den Jahreswechsel 2020. Insgesamt wurde die Dynamik der Aufwärtsbewegung von mir unterschätzt. Dennoch wurden die neuralgischen Kurszonen solide heraus gearbeitet und auch vom Markt soweit beachtet. Es konnten also Signale generiert werden, welche mit vernünftigen Risiko- und Moneymanagement dennoch profitabel handelbar sind. (Die Kunst in der technischen Analyse ist nicht die richtige Zukunft vorherzusagen zu wollen, sondern zu erkennen, wann eine Szenario hinfällig ist und sich entsprechend zu positionieren. Dies hat auch viel mit der Erkenntnis zu tun, Zeitraum und timeframes zu unterscheiden) Ich bleibe bei der Annahme , dass sich nochmals eine längere und deutlichere Abwärtsbewegung abzeichnen sollte. Allerdings muss die These eines Bärenmarktes mit hoher Wahrscheinlichkeit verworfen werden. Kurse bis 11000 Punkte wären im Kontext der jüngsten  Kursausschläge weiterhin eher Kaufgelegenheiten auf höherem Niveau. Die Zone um 10.300 Punkte sogar schon eher Wunschdenken vieler Investoren um langfristige Positionen risikoarm einzukaufen. Wie ich schon vor 2 Monaten schrieb: Anleger die keine Möglichkeit haben kurzfristig auf die hohen Kursbewegungen zu reagieren und untergeordnete Trends zu handel, sollten sich auf die long Seite konzentrieren, da hier langfristig das höhere Potential liegt. Diese Aussage gilt jedoch nicht bei derzeitigen Daxständen oberhalb von 12K Punkten. Das Momentum hat spürbar nachgelassen und die Volatilität steigt ebenfalls wieder an. Beginnend von 12452 sollte diese Abwärtsbewegung größere Chance haben, eine etwas längere Korrektur (zumindest zeitlich) einzuleiten. Bestätigung findet dies unter 11.622 Punkten.

Widerstand:  ~ 11.903 | ~ 12.452  |  ~ 12.965

Unterstützung:  ~ 11.903 | ~ 11.622 | ~ 11.236