Die Annahme einer Trandingrange und somit einem erfolgreichen Test der Unterstützung bei -0,56 % ging so nicht auf. Die Zinsen fielen um fast 10 BP und mit einem Pullback an die gelbe horizontale Unterstützung wurde der Abwärtstrend seit September bestätigt. Die Rendite bewegt sich seit dem in der oberen Hälfte der pitchfork und dient und nun als Grundlage zur kurzfristigen Trendbestimmung. Mit der jetzigen „risk off“ Stimmung sollte eigentlich die median line der rosa gestrichelten pitchfork erreicht werden können, welche mit der 161 % Extension bei -0,67 % korrespondiert. Auch ein Abtaucher bis -70 BP ist denkbar und schnell erreichabr. Denn anderes als im letzten Abverkauf der Märkte im März/ April ist die Korrelation zum Aktienmarkt wieder stabiler. Schwächere Aktienkurse werden in safe haven Anlagen umgeschichtet. Ob diese Niveau dann dauerhaft zu rechtfertigen ist, bleibt dann mal zunächst dahin gestellt. Klar ist jedoch, dass die Markterwartung an die Notenbanken gestiegen ist, ein großes Maßnahmen-Paket zu präsentieren. Mit zunehmender Eskalation der humanitären Situation ist dies meines Erachtens auch außerhalb der regulären Sitzungen möglich. Die EZB ist gut beraten, eine Überraschung zu liefern. Nur mehr Geld in Form von Anleihenkäufe stützt lediglich die Spreads, aber nicht die Wirtschaft. In dieser Erwartung sollte das Potential steigender Zinsen begrenzt sein. Konkret: Alles unter -50 BP wird zum Positionsaufbau genutzt. Vermutlich wird die Begrenzung bei -55 BP schon zum Lackmustest für steigende Renditen. 

Widerstand: ~ -55 BP | ~ -50 BP |  ~ -43 BP | ~ -38 BP

Unterstützung:  ~ -65 BP  |   ~ -67 BP |  ~ -71 BP

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